Eckel: Gemeinsame Schule findet immer mehr Unterstützung
12. Juni 2006 0 KommentareUntersuchung des Instituts für Schulentwicklungsforschung
Rückenwind für das SPD-Konzept der Gemeinsamen Schule: Nach einer heute vorgestellten Studie des Instituts für Schulentwicklungsforschung an der Universität Dortmund spricht sich erstmals auch eine Mehrheit unter den Lehrerinnen und Lehrern für das längere gemeinsame Lernen der Kinder nach der Grundschule aus. Vor zwei Jahren hatte sich bei einer ähnlichen Untersuchung bereits die Mehrzahl der befragten Eltern gegen das frühzeitige Sortieren der Schülerinnen und Schüler gewandt.
"Die Untersuchung zeigt, dass unser gestern in Wolfsburg verabschiedetes Konzept auf breite Unterstützung trifft", sagte die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Ingrid Eckel. "Die Schulpolitik à la Busemann führt ins Abseits. Das belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien. Und inzwischen ist auch klar, dass es in der Bevölkerung eine breite Unterstützung für eine grundlegende Reform der Schulstruktur gibt. Die SPD in Niedersachsen wird nach einem Regierungswechsel gemeinsam mit Eltern, Lehrern und Schülern die entsprechenden Schritte einleiten."
Nach der Umfrage findet sich bei den Lehrkräften eine Mehrheit von 56 Prozent für eine längere gemeinsame Schulzeit für alle Kinder nach der Grundschule; 1998 sprachen sich nur 24 Prozent der befragten Lehrer dafür aus. Bei den Schülereltern lag die Zustimmungsquote 2004 bei 44 Prozent.
Weitere Informationen zu der von der Max-Traeger-Stiftung der GEW und dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen finanzierten Studie sind im Internet zu finden.
Link zur Studie
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